Versicherung


Begriffe


obligatorische Versicherungen

  • BVG - Pensionskasse
     
  • Motorfahrzeughaftpflicht
     
  • Krankenkasse
    Die Krankenversicherung

    In der Schweiz wohnhafte Personen jeden Alters unterstehen dem Krankenversicherungsgesetz

    (KVG). Es schreibt eine obligatorische Grundversicherung vor. Diese deckt alle medizinischen

    Grundleistungen, Medikamente sowie den Aufenthalt in der Allgemeinabteilung

    in Krankenhäusern ab. Das Obligatorium gilt auch für ausländische Staatsangehörige,

    die sich länger als drei Monate in der Schweiz aufhalten oder sich hier niederlassen.

    Sie müssen sich innert drei Monaten bei einer Krankenkasse anmelden; diese Frist gilt

    übrigens auch für die Anmeldung von Neugeborenen. Der Leistungsumfang der Grundversicherung

    ist bei allen Krankenkassen identisch – nicht aber der Preis: Der Vergleich lohnt sich ebenso wie der Wechsel zu einer

    anderen Kasse!

    Mit Zusatzversicherungen erfüllen Sie sich Ansprüche, die über die Grundversorgung

    hinausgehen – zum Beispiel den Aufenthalt in der Privatabteilung von Spitälern oder

    zahnärztliche Behandlungen (anders als zum Beispiel in Deutschland sind diese in der

    Grundversicherung nicht abgedeckt).



     
  • Unfallversicherung
    Die Unfallversicherung

    Berufstätige sind durch ihren Arbeitgeber obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle

    versichert. Die Prämie für die Berufsunfallversicherung trägt der Arbeitgeber, jene

    für Nichtbetriebsunfälle (maximal 2% des Lohns) geht zu Ihren Lasten. Nicht berufstätige

    Personen und Kinder können die Unfalldeckung in ihrer Krankenkasse integrieren

    oder eine separate Unfallversicherung abschliessen.



     

freiwillige Versicherungen

  • Kaskoversicherung
     
    • Teilkasko
       
    • Vollkasko
       
  • Privathaftpflicht
     
    • sehr empfehlenswert
       
  • Betriebshaftpflicht
     

Unter- versicherung

Wenn der Versicherungswert kleiner als die Versicherungssumme ist, spricht man von einer Unterversicherung. Im Schadensfalls werden die Versicherungsleistungen im Verhältnis der Unterdeckung gekürzt.


Ein Beispiel: Sie versichern Ihren

Hausrat auf CHF 300 000.–, der effektive Wert

ist jedoch CHF 360 000.–; die Differenz beträgt

also 20%. Ihr Haus brennt nieder – Totalverlust.

Nun werden Ihnen diese 20% Differenz

abezogen; Sie erhalten also statt CHF

300 000.– nur CHF 240 000.– ausbezahlt!



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Bonus-Malus

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Regress

Die Versicherung, z.B. Motorfahrzeughaftpflichtversicherung kann bei grobfahrlässigem Verhalten (Trunkenheit, Drogenkonsum, Sommerpneus im Winter usw) auf den Versicherten zurückgreifen.

  • Rückgriffsrecht der Versicherung
     
    • bei Grobfahrlässigkeit
       

Prämienhöhe hängt ab

  • Risikoklasse
     
    • Ausländer
       
    • Mann/Frau
       
    • Alter
       
    • Neulenker
       
    • Junglenker
       
  • Anzahl Schadensfälle
     
  • Selbstbehalt
    Der Teil der Rechnung, den der Versicherte selber bezahlen muss.

    Je höher die Franchise gewählt wird, desto kleiner die Prämie.


     
  • Zahlart
     

Zeitwert- oder Neuwert

Als Zeitwert gilt der Neuwert unter Abzug der seit der Erstellung infolge Alter, Abnützung oder anderer Gründe eingetretenen Wertverminderung (Minderwert).


Als Neuwert gilt der Kostenaufwand, der für den Kauf eines gleichartigen Gegenstandes zur Zeit der Schätzung erforderlich wäre.


  • Anschaffungswert
     
  • Buchwert
     

Rückversicherung

Für die Versicherungsgesellschaften stellen die eingegangenen Versicherungen selbst ein Risiko dar. Wenn sie diese Risiken nicht selber voll tragen will, gibt sie einen Teil der Risiken an eine andere Versicherungsgesellschaft weiter, indem sie sich rückversichert.


Rückversicherungsgesellschaften wie die Schweizer Rück und die Münchner Rück

oder

Versicherungspools


Bitte senden Sie Ihre Kommentare an Andreas Lohner. Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisert am 08.02.2010.